Alte Sachen verkaufen

Geld verdienen mit dem Verkauf alter Sachen

Alte Sachen lassen sich über das Internet gewinnbringend verkaufen. Während Kleinanzeigen-Portale auf einen unkomplizierten Handel setzen, haben Auktionsseiten einen besseren Verkäuferschutz und bieten mehr Zahlungsmöglichkeiten. Wie viel Geld sich mit alten CDs oder Büchern verdienen lässt, hängt auch vom Produkt ab. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten im Überblick.

Kleinanzeigen: Sachen schnell zu Geld machen

Kleinanzeigen-Seiten wie Ebay Kleinanzeigen, Quoka oder Shpock sind eine beliebte Anlaufstelle, um Trödel sofort loszuwerden. Der Verkäufer legt den Preis fest und wartet auf eine Anfrage. Im besten Fall kann der Handel dann sofort abgewickelt werden und das Geld wird bei der Abholung übergeben. Die meisten Kleinanzeigen-Seiten prüfen ihre Nutzer allerdings nicht intensiv un die Sicherheit ist lediglich bei Abholung und Barzahlung gewährleistet. Verkäufer, die in Ballungszentren leben, können über die bekannten Kleinanzeigen-Seiten viele potenzielle Käufer erreichen. In der Regel zahlt der Käufer bei Abholung oder überweist den ausgehandelten Betrag im Voraus. Der Trödel wird dann persönlich übergeben oder versendet. Zahlungsmöglichkeiten, Versandart und Co. können auf Kleinanzeigen-Seiten frei gewählt werden. Nur einige wenige Portale machen den Nutzern genaue Vorgaben bezüglich der Artikel, die sie verkaufen dürfen.

Online-Marktplätze: Gute Infrastruktur und Sicherheit

Online-Marktplätze wie Amazon oder Ebay bieten eine gute Shop-Infrastruktur. Angebote werden professionell gestaltet und durchlaufen verschiedene Prüfungsprozesse, bevor sie online gehen. Zahlungsmöglichkeiten und Lieferoptionen sind für Verkäufer und Käufer nahezu unbegrenzt. Ebay, Amazon und Co. bieten zudem den Vorteil, dass ein großes Angebot an Konkurrenzangeboten zur Verfügung steht. Auf einen Blick kann festgestellt werden, wie viel Geld die alten Schallplatten oder die Briefmarkensammlung noch Wert ist. Wie viel Geld sich über Online-Marktplätze verdienen lässt, hängt auch vom Zeitaufwand ab, der in die Angebote investiert wird. Im Gegensatz zu den meisten Kleinanzeigen-Portalen, die sich weitgehend kostenlos nutzen lassen, müssen für den Verkauf über Ebay und Co. Gebühren gezahlt werden. Die Provision beginnt ab zehn Prozent des Verkaufspreises und kann je nach Produkt bis zu 20 Prozent betragen.

Die zwei größten Marktplätze für den Trödelverkauf sind Amazon und Ebay:

  • Amazon Trade In nimmt Gebrauchtwaren an. Die Bezahlung erfolgt über Amazon-Gutscheine, die dem Kundenkonto gutgeschrieben werden.
  • Ebay ist das größte Bieterportal in Deutschland und erlaubt den Verkauf von diversen Produkten. Aufgrund der großen Verbreitung findet sich für nahezu jeden Trödel ein Käufer. Der Preis liegt mitunter aber unter den Vorstellungen des Verkäufers.

Ankaufseiten: Elektrogeräte loswerden

Ankaufseiten wie Rebuy oder Momox nehmen alte Bücher, CDs, Elektrogeräte oder Spiele in Ankauf. Die Preise, die für den alten Trödel gezahlt werden, sind meist niedrig. Dafür haben Verkäufer eine hundertprozentige Garantie, dass die alten Waren verkauft werden. Die meisten Ankaufseiten möchten die eingekauften Produkte gern weiterverkaufen und zahlen dementsprechend weniger Geld.

Professionelle Recommerce-Plattwaren sind auf den Ankauf von Second-Hand-Artikeln spezialisiert und bieten die Möglichkeit, die komplette DVD-Sammlung oder mehrere Elektrogeräte loszuwerden. Der An- und Verkauf nimmt Laptops, Tablets, Handys, Bücher, CDs, DVDs, Kleidung oder Accessoires an. Je nachdem, welche Art von Ware verkauft wird, sollte der passende Shop gewählt werden, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Viele Ankaufseiten bieten die Möglichkeit, den Barcode an Büchern oder DVDs per Smartphone einzuscannen. Die Ermittlung des Preises geht also einfach und schnell vonstatten und das Geld landet zügig auf dem Konto.

Es gibt eine Reihe von Ankaufseiten im Netz. Drei davon stellen wir vor:

  • Zoxs.de ist ein Ankaufportal, das die üblichen Produkte wie CDs, DVDs, Bücher oder elektronische Geräte in Ankauf nimmt. Ab 30 Euro Warenwert kann das Paket kostenlos an den Ankäufer versendet werden.
  • Rebuy.de kauft ebenfalls Spiele, Filme, Handys oder Notebooks ab. Ab einem Verkaufswert von zehn Euro ist der Versand kostenlos. Der Gewinn wird auf dem Kundenkonto gutgeschrieben und lässt sich per Mausklick auszahlen.
  • Momox.de kauft Technik, Bücher und sogar Kleidung an. Innerhalb Deutschlands ist der Versand an den Ankäufer kostenlos. Wie bei Reboy und Zoxs.de, lassen sich auch bei Momox Bücher und Co. via Barcode einscannen und innerhalb weniger Sekunden verkaufen.

Mit dem Verkauf alter Sachen Geld verdienen – aber wie viel?

Wie viel Geld sich mit dem Verkauf alter Sachen im Internet verdienen lässt, hängt davon ab, was verkauft wird und welche Seite genutzt wird. Alte Kleidung bringt auf Kleinanzeigen-Seiten zumindest ein Taschengeld ein, auf Online-Marktplätzen ist die Konkurrenz dagegen zu groß und für den Trödel findet sich oft kein Käufer.
Am meisten Geld lässt sich verdienen, indem für jedes Produkt der richtige Marktplatz gewählt wird. Die alten Schallplatten lassen sich an einen Sammler verkaufen, während Elektrogeräte auf Ankaufseiten veräußert werden können.

Internetverkauf – für wen lohnt es sich?

Der Verkauf von Artikeln über das Internet lohnt sich für Menschen, die den Trödel aus dem Dachboden loswerden und dabei noch Geld verdienen möchten. Soll die eingestaubte Spielesammlung für einen fairen Preis weiterverkauft werden, bieten sich verschiedene Händler an.
Der Verkauf alter Sachen im Netz ist ein Gelegenheitsjob, mit dem sich je nach Wert der Schätze ein gutes Zubrot verdienen lässt. Eine sichere Einkommensquelle sind Kleinanzeigen-Seiten und Co. allerdings nicht. Wer sich als Händler betätigen möchte, sollte zumindest einen eigenen Webshop haben und das Geschäftsmodell ausweiten.

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